Grön
Die Grosse am Fürstei
Alp Grön: 180 Tiere auf den Weiden und ein prachtvoller Blick zur Grönflue hin.
Die Alp Grön, zwischen Fürstei und Schwändiliflue gelegen, besticht durch ihre Grösse und ihre neuen Gebäude. Fritz und Lotti Felder bewirtschaften im Sommer ihr Talheimet und die Alp. Täglich müssen die Mutterkühe und Rinder kontrolliert werden. Auf den Wiesen weiden die unterschiedlichsten Rassen friedlich miteinander: Simmentaler Fleckvieh, Braunvieh, Angus, Charolais.
Zum Fürstei hin findet man prachtvolle Flächen voll mit Alpenrosen und Enzianen. Teile der Alp, welche sowohl im Kalk- wie im Molassegebiet liegen, sind auch Moorlandschaften. Gross ist der Arbeitsaufwand für den Auf- und Abbau der Zäune, die einige Kilometer lang sind. Die Schafe beweiden die steilen, trockenen Hänge der Schwändiliflue, die Rinder befinden sich eher in den nasseren Flyschgebieten, und die Milch- und Mutterkühe auf den trockenen, flacheren Weiden.
Der Stolz des Älplers Fritz Felder sind die wunderschönen Trycheln, welche am neuen Alpgebäude hängen. 1989 wurde der Stall neu gebaut, die Wohnung renoviert und die Alp elektrifiziert. Doch im Februar 1999 erdrückte eine Schneelawine die renovierten Gebäude, und die Alp musste neu aufgebaut werden.

