Der Pilatuskette entlang (Eigental-Finsterwald)
Risete am Fuss des Risetestocks: Das 300jährige Alpgebäude ist geschützt.
Eigenthal ist von Luzern aus mit dem Bus in 45 Minuten erreichbar. Der Chauffeur macht seine Fahrgäste auf die wenigen Rückfahrten aufmerksam, aber heute interessiert uns das nicht, denn unser Ziel ist Finterwald.
Wir wandern taleinwärts bis zur Brücke und Strassenkreuzung bei Punkt 984. Zuerst geht es 50 Meter nach rechts, dann führt der markierte Wanderweg über Weiden, dann durch den Wald steil bergan. Schon bald erreicht man die Alp Rosebode, wo Kaffee mit Kuchen und Zabigplättli sowie Ferien angeboten werden. Da vor uns noch ein weiter Weg liegt, verschieben wir Trunk und Imbiss auf einen späteren Besuch.
Nun nehmen wir den Weg, der zuerst fast eben zur Alp Ristersgumm (Gumm) führt (Achtung: nicht den anfangs parallel laufenden Weg zur Alp honegg nehmen!). Auf der Alp Ristersgumm kann man sich für einen Abstecher auf den Studberg entscheiden, oder den gemütlicheren Weg über den Ober Pfyfferswald zur Trochematt wählen. Von der Trochematt ist es dann nur noch ein Katzensprung bis zur Alpbeiz Stäfeli, wo man sich von den Strapazen erholen kann. Nur noch leicht steigend geht es weiter zur Risetenegg und zur Alp Riseten, dann der Strasse entlang zum Heubode. Bei Schwändili zweigt der Weg rechts von der Strasse ab, und auf einem moorigen Pfad gelangen wir ins Fuchseremoos. Wer bei Finsterwald noch nicht müde ist, kann die Wanderung über Chilewald, Burg, Bachwil, entlang der Entle bis nach Entlebuch fortsetzten.
Routenverlauf | | |
Eigenthal Linden | | |
Ristersgumm | | |
Studberg | | |
Trochematt | | |
Stäfeli | | |
Risete | | |
Finsterwald | | |
Entlebuch | | |
Die Variante Pfyfferswald (statt Studberg) ist etwa eine halbe Stunde kürzer.