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Über den höchsten Punkt der Schrattenflue (Sörenberg-Marbach)


Alp Imbrig
Alp Imbrig am Westhang der Schratteflue
Bei der Bushaltestelle Hirsegg, zwei Kilometer vor Sörenberg und kurz vor der Südelhöchi,  führt der Weg über die Brücke und zweigt rechts ab Richtung Stächelegg. Achtung: Vor der Brücke ist angezeigt, ob in den Gebieten Schratteflue oder Wagliseichnubel vom Schiessplatz Sörenberg aus geschossen wird.
Über den Grat geht es stetig bergauf zur Alp Schlund und weiter Richtung Silwänge. Hier können wir uns vor dem Aufstieg nochmals kurz erholen und den schönen Blick auf das Rothorn, die Haglere und den Fürstei geniessen. Kurz vor der Alp Silwänge geht es links weg von der Strasse in eine feuchte Moorlandschaft. Später folgt der eindrückliche Wechsel vom Moor zum Karst: Vorher war es noch nass und sumpfig, grün und üppig, und nun ist es trocken und schroff, steinig und karg. Im Lauf der Zeit hat die Verwitterung im Schrattenkalk ihre Spuren hinterlassen und ein imposante Formen und Muster gebildet, die wie ein Relief der Alpen wirken. Unterhalb des Heidelochs wird das Gelände wieder flach und, saftige Matten werden von Schafen beweidet. In 25 Minuten steigt man vom Heideloch auf den Hängst, wo wir für die Anstrengungen mit einem wunderschönen Panoramablick bis in die Berner und Walliser Alpen belohnt werden. Anschliessend geht es kurz dem Grat entlang mit spektakulärem Ausblick Richtung Norden. Der Abstieg führt über einen steilen Grashang. Stellenweise kann es rutschig sein. Am Fuss des Hangs gelangt man direkt zur Alp Imbrig, wo man schmackhaften Alpkäse und Ziegenwurst kaufen kann. Zwischen der Alp Imbrig und Marbach führt der Weg mehrheitlich auf der asphaltierten Strasse. Der Abstieg kann abgekürzt werden, wenn man die Gondelbahn ab Marbachegg benutzt.
Routenverlauf
Höhe in m
Zeit
Hirsegg
1070
Schlund
1477
1 h 30
Hängst
2092
3 h 20
Imbrig
1460
4 h 30
Marbach
871
6 h
Unterwegs
Verpflegung
Alp Schlund, Marbachegg
Unterkunft
Marbachegg
Besonderes
Alle Wege sind sehr gut markiert. Auf der Schratteflue empfiehlt es sich, auf dem Weg zu bleiben, da es immer wieder tiefe Felsspalten hat. Die Wanderung erfordert gutes Schuhwerk und Trittsicherheit. Zwischen dem hängst und der Alp Imbrig steigt man auf zwei Kilometern 600 Höhenmeter ab! Die Wanderung ist bei nasser Witterung nicht zu empfehlen.
Karte (Skizze)
Zum Vergrössern anklicken
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